Page 12 - Terrassendächer und Glashäuser 2019
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 Schöner kann man eine Dachterrasse nicht gestalten. Der hintere Teil dieser Terrasse ist verschließbar, sodass sie auch in den Übergangszeiten nutzbar ist, während sich im vorderen Bereich ein überdachter Freisitz anschließt.
 Nur mit
GUTER PLANUNG
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Der Weg zum Wunsch- Glashaus | Auch im Zeitalter des Internets mit seiner unbegrenzten Informationsfülle führt an einer gründlichen Planung und persön- licher Beratung kein Weg vorbei. Viele techni- sche Lösungen sind möglich und müssen nicht nur an das Budget, sondern auch an die örtlichen Gegebenhei- ten angepasst werden. Wie das funktionieren kann, zeigen wir hier am Beispiel des Beraters Hans Ladwig.
zum Ziel
Der Experte Hans Ladwig kennt aus jahr- zehntelanger Berufserfahrung viele Bei- spiele, bei denen sich die ursprünglichen Vorstellungen und Wünsche der Kunden wäh- rend der Planungsphase vollständig geändert ha- ben. Erst in der Beratungsphase zeige sich, ob Wunschvorstellungen und Möglichkeiten auf ei- nen Nenner gebracht werden können.
Diese Beratung fängt für viele Interessierte in der Ausstellung des Wintergartenzentrums bei Ludwigshafen an. Ladwig präsentiert auf über 1.000 Quadratmetern das gesamte auf dem Markt verfügbare Spektrum. „Unsere Besucher entdecken hier die Schönheit und die Vielzahl der Möglichkeiten“, hebt er hervor. Dennoch müsse immer die konkrete Situation vor Ort beim Kunden genau betrachtet werden, denn diese ist entscheidend für die Möglichkeiten der Umsetzung.
Vorhandene Substanz entscheidend
Deshalb kommt Hans Ladwig – oder seine Mit- arbeiterin, die Architektin Annette Häublein – möglichst mit allen Kunden persönlich ins Ge- spräch und besucht die Interessenten, um sich auf der Terrasse sein eigenes Bild von dem Platz zu machen, an dem die zukünftige Überdachung stehen soll.
Die ganze Bandbreite unterschied- licher Voraussetzungen und Lösun- gen macht er an konkreten Beispie- len deutlich: „Das fängt schon bei der Qualität der vorhandenen Bodenplatte an: Gerade bei vielen alten Fundamenten entstehen oft Kältebrücken, die die Gefahr von Kondenswasser im Schwellenbe- reich mit sich bringen.“
Dies gelte in gleicher Weise für die Anbindung eines gläsernen An- baus an einen Balkon; hier ist oft die Nachrüstung mit einer zusätz- lichen Wärmedämmung nötig. „Wir müssen zudem untersuchen, ob ein auf dem Balkon verschraub- tes Geländer zu Undichtigkeiten führen kann. Dies ist nachträglich nur schwer zu sanieren.“
Ein Beispiel, dem Ladwig oft be- gegnet, betrifft den Wunsch des Kunden nach möglichst vielen Öff- nungselementen – während eine ausreichende Belüftung im Dachbe- reich meist unterschätzt wird. Da- mit das eingeplante Budget nicht überschritten werden müsse, sei hier der Planer gefragt: „Wie sind
 





















































































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